Fotos, Fotografien, Bilder der Azoren

Die Azoren sind als Naturreiseziel in den letzten Jahren immer gefragter. Wirklich ruhig ist es im August auf der Hauptinsel Sao Miguel nicht mehr.

Tolle Strände, üppig grüne Natur und viele Spuren des Vulkanismus, wie heiße Quellen, erloschene Krater und Schwefelquellen locken die Besucher an.

Ein besonders schöner Ort ist die Caldeira Velha bei Ribeira Grande, wo man inmitten dschungelartiger Vegetation in heißen Quellen baden kann.

Auf den kleineren Inseln der Azoren geht es wesentlich gemächlicher zu. Auf Flores ganz im Westen gibt noch kaum touristische Infrastruktur und entsprechend wenig Besucher. Spektakuläre Steilküste, traumhafte Wasserfälle und vielfarbig schimmernde Kraterseen sind einige der Naturattraktionen.  Das Wetter ist eher wechselhaft mit viel Nebel im Hochland und immer wieder Regen.

Auf Pico lockt der gleichnamige Berg, mit 2351m der höchste Portugals, eine sehr anstrengende, jedoch auch lohnende Tour, wenn nicht Nebel und Regen diesen Ausflug verhindern. Am Fuße des Berges wird in mühevoller Handarbeit seit Jahrhunderten Wein angebaut.

Faial und Terceira sind etwas touristischer, Unterkünfte sind in größerer Auswahl vorhanden.

Auf allen Inseln gibt es lohnende Wanderungen, die hervorragend ausgeschildert sind. Durch den Regen kann es oft matschig und glitschig sein, dennoch lohnen sich die Touren fast bei jedem Wetter. Die Azoren-Flora ist vielfältig und wird durch eingeführte Blütenpflanzen (vor allem Hortensien; Blüte im Juli/August) ergänzt.

Für diejenigen, die die überfüllte Mittelmeerregion im Hochsommer meiden möchten und gerne wandern sind die Azoren und auch Madeira eine tolle Alternative.